Wird der Stern Betelgeuse bald als Supernova explodieren?

ichBekanntlich passiert im Universum viel. Da viele von ihnen so langsam vor sich gehen, dass wir Menschen schneller sterben, als wir drastische Veränderungen sehen, ist ein echtes Spektakel im Weltraum etwas Besonderes für uns. Diese Tatsache kann eine Rolle bei der Tatsache spielen, dass viele astronomisch interessierte Menschen mit viel Aufregung in den wolkenlosen Winterhimmel blicken. Denn der Jäger Orion präsentiert sich anders als sonst: Seine rechte Schulter, markiert durch den roten Riesenstern Betelgeuse, der normalerweise zu den hellsten Sternen am Himmel zählt, erscheint seit Oktober immer schwächer. Am 23. Dezember kündigten Astronomen der American Villanova University in "Astronom's Telegram" an, dass Betelgeuse vor weniger als hundert Jahren so hell war wie heute.

Grundsätzlich ist dies interessant, aber nicht das, was man als Himmelsspektakel bezeichnen würde, zumal Betelgeuse lange als variabler Stern bekannt war. Viel aufregender ist, was diese Dunkelheit bedeuten könnte. Denn die Betelgeuse als roter Überriese ist bereits am Ende ihres Lebens und damit im Vorfeld der Endkatastrophe: ihre Explosion als Supernova angesichts der Erschöpfung ihres Kernbrennstoffs. Wenn seine leuchtende Schwäche auf die vom Stern abgestoßene Verdunkelung durch Gas und Staub zurückzuführen ist, könnten wir derzeit den Auftakt zum Urknall miterleben. Der Kernzusammenbruch des fast 700 Lichtjahre entfernten Sterns, einer Typ-II-Supernova, würde ihn um Größenordnungen heller erscheinen lassen als die Venus. In der Helligkeit mit einem Halbmond vergleichbar, könnte er nachts einen zusätzlichen Schatten liefern.

Für uns Erdbewohner war es ein optimaler Kompromiss zwischen einer sicheren Betrachtungsposition und einer guten Sicht, als wir 1604 das letzte Mal ein derart spektakuläres Ereignis mit Keplers Supernova in unserer eigenen Galaxie erleben konnten. Weit genug, um sich nicht vor den Auswirkungen der Explosion fürchten zu müssen, aber nah genug, um das gesamte Spektrum der kosmischen Informationsträger wissenschaftlich optimal auswerten zu können: Neutrinos, Gravitationswellen und viel elektromagnetische Strahlung. Ein Traum für jeden Astrophysiker. Die amerikanischen Astronomen weisen jedoch in ihrem Telegramm darauf hin, dass die Erklärung auch viel langweiliger sein könnte. Wie Sie wissen, folgen die Helligkeitsschwankungen von Betelgeuse Zyklen. Der Stern befindet sich derzeit in der Nähe der Minima von zwei dieser Zyklen – einer mit einem Zeitraum von sechs Jahren und der andere mit einem Zeitraum von 425 Tagen.

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Also doch keine Supernova? "Wir planen, den Stern weiter zu beobachten. Wenn der Stern den beschriebenen Zeiträumen folgt, sollte das Lichtminimum bald erreicht sein. Aber das muss überprüft werden", sagten die Forscher. Es besteht also noch Hoffnung, dass das neue Jahrzehnt mit einem beginnen wird Wenn dies nicht passieren sollte, würde es etwas Gutes geben, denn wenn Orion plötzlich und für immer seine rechte Schulter vermissen würde, wäre es äußerst unglücklich.

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