Wirtschaftswoche vor uns: China-Handel, Fed-Talk, der nächste Schritt der EZB

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Ein Ausbruch der Delta-Variante hat für Verlader in China neue Engpässe geschaffen.


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Jason Lee/Reuters

Diese Woche stehen Handels- und Inflationsdaten aus China, Sprechern der Federal Reserve und der nächste geldpolitische Schritt der Europäischen Zentralbank im Mittelpunkt.

Dienstag

Chinas Exportwachstum dürfte sich im August weiter verlangsamen und sich von 19,3% gegenüber dem Vorjahr im Juli zurückziehen. Ein Ende Juli begonnener Ausbruch der Delta-Variante von Covid-19 schloss Küstenhäfen in Südostchina und schuf während der Hochsaison im Spätsommer neue Engpässe für Verlader. Ökonomen gehen davon aus, dass die Importe hinter dem Jahreswachstum von 28,1% vom Juli zurückbleiben werden.

Mittwoch

Angesichts der relativ leichten US-Datenbilanz werden sich Investoren und Ökonomen auf eine Handvoll Fed-Beamte und ihre Kommentare zu den Plänen der Zentralbank konzentrieren, die Anleihekäufe zu reduzieren oder zu reduzieren. Der New Yorker Fed-Präsident John Williams beginnt die Woche mit Bemerkungen an der St. Lawrence University zu den wirtschaftlichen Aussichten und der Geldpolitik.

Donnerstag

Chinas Erzeugerpreisindex, ein Maß für die Preise ab Werkstor, könnte im August leicht steigen, nachdem er im Juli ein Mehrjahreshoch erreicht hatte. Zum Glück für die chinesischen Entscheidungsträger haben sich die steigenden Erzeugerpreise nicht bei den Verbrauchern durchgesetzt. Der Verbraucherpreisindex des Landes dürfte im August mit einem jährlichen Anstieg von rund 1% verhalten bleiben.

Die Anleger setzen darauf, dass die EZB mit einem Programm, das die Kreditmärkte und das Wachstum während der Pandemie stärken sollte, die Käufe von Staatsanleihen zurückfahren wird. Die Wirtschaftsaussichten und die Inflation zeigen in der Eurozone Anzeichen einer Belebung, obwohl die Delta-Variante von Covid-19 in der Weltwirtschaft weiterhin ein Joker bleibt.

Die US-Arbeitslosenansprüche werden voraussichtlich in der Woche zum 4. September auf ein neues Pandemietief fallen. Während die Stellenzuwächse im August enttäuschten, gibt es Anzeichen dafür, dass der Arbeitsmarkt angespannt bleibt und die Arbeitgeber zögern, Arbeitnehmer zu entlassen.

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