Wissenschaftler bauen Cannabis mit „extrem hohem THC-Gehalt“ (und anderen Cannabinoiden/Terpenen) an

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Der israelische Prof. Raphael Mechoulam – „Vater der Cannabisforschung“ und Professor für medizinische Chemie an der Hebräischen Universität Jerusalem – war der erste Wissenschaftler, der 1964 Tetrahydrocannabinol (THC) entdeckte, den Hauptbestandteil der Cannabispflanze, der seine psychoaktiven Wirkungen hervorruft. Seine Nachfolger in Israel haben nun Cannabissorten entwickelt, die viel mehr Cannabinoide enthalten – einschließlich THC – als normalerweise in Cannabissorten enthalten sind.

Breite Zusammenarbeit zur Verbesserung der Cannabisgenetik

Mechoulam war auch der erste, der die aktiven psychoaktiven Inhaltsstoffe aus Cannabis isolierte und synthetisierte, sowohl THC als auch andere Cannabinoide. Diese Entdeckungen bilden die Grundlage der modernen medizinischen Cannabisforschung. In seine Fußstapfen getreten, hat eine neue Gruppe von Forschern der Hebräischen Universität nun erfolgreich eine Cannabispflanze mit einem höheren Gehalt an Cannabinoiden, einschließlich THC, entwickelt.

Die Forscher aus dem Labor von Professor Alexander Vainstein an der Robert-H.-Smith-Fakultät für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt in Rehovot arbeiten mit der Universität in Jerusalem zusammen. Sie erhielten ein Stipendium von Mariana Biowissenschaft, ein israelisches F&E-Unternehmen, zur Entwicklung überlegener Technologien zur genetischen Verbesserung von Cannabis. Professor Doktor. Vainstein leitet das Projekt.

Cannabis mit extrem viel THC und mehr Terpenen

Die israelischen Forscher sind in der Lage, erfolgreich eine Cannabispflanze mit fast 17 Prozent höherem THC- und 25 Prozent höherem CBG-Gehalt (Cannabigerol) zu entwickeln und zu züchten. Letzteres ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid. Die Sorte hat auch eine um 20 bis 30 Prozent höhere Anwesenheit von Terpenen, die für die Maximierung der euphorischen und medizinischen Wirkung von Cannabis verantwortlich sind.

„Die Forscher konnten ihre eigene Cannabispflanze entwickeln, indem sie ein Pflanzenvirus manipulierten, das zuerst neutralisiert wurde. Das bedeutet, dass das betreffende Virus der Pflanze nichts anhaben kann“, heißt es in der Erklärung der Universität. Die Forscher können eine Version dieses Virus herstellen, die die Gene der Pflanze „exprimiert“ und so die Produktion von Wirkstoffen beeinflusst.

Wissenschaftler in Israel können einen Virus verwenden, um die Cannabispflanze dazu zu bringen, extrem hohe THC-Konzentrationen zu produzieren … [foto: PRO Stock Professional/Shutterstock]

Entwicklung neuer medizinischer Cannabissorten

Bisher gab es keine Möglichkeit, Stämme zu modifizieren, um bestimmte Cannabisverbindungen herzustellen, oder das Verhältnis zwischen ihnen zu ändern. erzählt Website von Prof. Weinstein NeinKamele† Die Ergebnisse dieser Forschung sind wertvoll für die medizinische Wissenschaft. Dadurch ist es möglich, neue Sorten für Anwender von medizinischem Cannabis zu züchten und zu entwickeln sowie den Ernteertrag von Wirkstoffen zu steigern.

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Die Forscher entwickeln eine innovative infektionsbasierte Technologie, die ein künstlich hergestelltes Virus verwendet, um chemische Reaktionen zu ermöglichen, die die Menge der gewünschten Substanzen erhöhen. „Wir haben die infizierten Pflanzen untersucht und festgestellt, dass die Werte der betreffenden Substanzen tatsächlich erhöht waren“, sagt Vainstein.

Dies ist das erste Mal, dass Forschern bei Cannabispflanzen ein solches Kunststück gelungen ist.

Gleicher Raum, bessere Produktion

Vainstein: „Es ist wichtig, aus der gleichen Fläche mehr herausholen zu können. Wenn Sie beispielsweise eine Pflanze in einem Gewächshaus anbauen und eine Verbesserung von 20 Prozent erzielen, hängt der Preis des Materials von den extrahierten Verbindungen ab. Dann bestimmt die Menge der Extrakte, die Sie herstellen können, den Preis. So können Züchter mit der gleichen Flächenabdeckung mehr Umsatz erzielen. Ich bin nicht mit Ansätzen vertraut, die die Produktionsgeschwindigkeit verbessern können. Das macht es für mich als Forscher spannend.“

Ziel der Studie ist es, einen Mechanismus zu entwickeln, mit dem Forscher in die biochemischen Stoffwechselwege der Cannabispflanze eingreifen können. Auf diese Weise können sie die Konzentration der von ihr produzierten Wirkstoffe verändern. Letztendlich kann der Züchter entscheiden, welche Komponenten – und wie viele dieser Komponenten – in der Cannabissorte entwickelt werden.

Abhängig von der öffentlichen Nachfrage können diese Stämme von medizinischen Einrichtungen oder von (medizinischen) Heimzüchtern selbst hergestellt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Technologie dem Produzenten/Züchter die Möglichkeit gibt, zu wählen, was die Sorte enthalten oder nicht enthalten sollte.

„Diese Betrachtungsweise ist die Methode, besseres Material zu bekommen. Anstatt viele Verbindungen zu haben, die Ihnen egal sind, haben Sie spezifische Verbindungen, die für eine bestimmte Person benötigt werden. Der Sorte können auch bestimmte Aromen oder bestimmte Farben hinzugefügt werden“, sagt Vainstein.

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Auch Terpene sind von großer Bedeutung

Vainstein verwendet Aroma als Beispiel für eine Komponente, die in einer Cannabissorte zu finden ist: „Wir können der Pflanze verschiedene Aromen hinzufügen, sodass sie nicht nur Cannabinoide, sondern auch verschiedene Terpene erzeugen. Es wird also anders riechen. Mit der Terpenproduktion sind wir bereits auf einem guten Weg. Das ist also auch ein riesiger Vorteil, hoffen wir.“

In Zukunft wollen sie Sorten mit erzeugen Stoffwechseltechnik, basierend auf den bereits durchgeführten Erkenntnissen und Experimenten. Sie wollen Sorten erzeugen, die bestimmte Cannabinoide oder bestimmte Anteile produzieren.

Vainstein fügt hinzu, dass derzeit umfangreichere Experimente mit der technischen Anlage im Gange sind. Diese sollten in den kommenden Monaten Entwicklern in der Cannabisindustrie und der medizinwissenschaftlichen Forschung zur Verfügung stehen…

[openingsbeeld: DyrElena/Shutterstock]

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