WM 20 Eishockey 2022: Slowakei – Tschechien 4:5

gestern 22:42 Uhr
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Slowakische U20-Eishockeyspieler haben am Dienstag im ersten Spiel der WM im kanadischen Edmonton verloren. Sie verloren gegen Tschechien 4:5, das entscheidende Tor von Gabriel Szturcs Schläger fiel weniger als zwei Minuten vor dem Ende.

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MS20 in Edmonton – A-Gruppe:

Tschechien – SLOWAKEI 5:4 (0:2, 3:0, 2:2)

Ziele: 23. Ryšavý (Menšík, Hamara), 34. Gut (Myšák, Kulich), 38. Šapovaliv (Měchura, Urban), 48. Myšák (Gut), 59. Szturc (Špaček) – 4. Petrovský, 6. Kašlík (Myklucha , Petrovicky), 54. Petrovicky (Dvorský), 57. Kašlík (Petrovský). Richter: Holm (Schweden), Hennessey – Rey (beide USA), Cattaneo (Schweiz), Platzverweise: 5:4, Powerplays: 0:2, Schwächen: 0:0

Baugruppen:

CR: Bednář – Ticháček, Jiříček, Svozil, Špaček, Hamara, Cech, Němec – Kulich, Gut, Myšák – Ivan, Szturc, Chmelař – Menšík, Ryšavý, Měchura – Šapovaliv, Urban, Hauser

SR: Latkóczy – Petrovický, Kmec, Stripai, Štrbák, Groch, Žabka, Bakala – Jedlička, Demek, Sýkora – Petrovský, Myklucha, Kašlík – Honzek, Dvorský, Faith – Nemec, Repčík, Stümpel – Mišiak

Die Slowaken führten nach den Toren von Servác Petrovský und Matej Kašlík nach dem ersten Drittel mit 2:0, die tschechischen Eishockeyspieler drehten das ungünstige Ergebnis im zweiten Drittel um, als Martin Ryšavý, Michal Gut und Matyáš Šapovaliv erfolgreich waren. Im dritten Teil des Spiels erzielte Jan Myšák sein viertes Tor. Den Slowaken gelang dann dank Rayen Petrovicky und dem zweiten Tor im Spiel von Kašlík der Ausgleich, doch zum Sieg reichte es nicht.

Im nächsten Spiel trifft die Mannschaft von Ivan Feneš auf die Heimmannschaft Kanada, das Duell ist für Freitag, den 12. August um Mitternacht angesetzt. 24 Stunden später spielen sie gegen Lettland und beenden ihre Leistung in Gruppe A am 14. August um 20:00 Uhr MEZ gegen Finnland.

Die Tschechen starteten zügiger ins Duell, Latkóczy musste erst eingreifen. Bednář erzielte nach drei Minuten die erste Parade und die Schüsse seiner Teamkollegen waren gefährlicher. In der 4. Minute gingen die Slowaken jedoch in Führung, als Petrovský seine Geschwindigkeit nutzte, sich vor den Torhüter schob und den Puck ins Netz schickte. Die Tschechen blieben jedoch gefährlicher, liefen schnell durch die Mittelzone, eine weitere Chance eliminierte Latkóczy nach einem Schuss von Kulich. Auf der anderen Seite hatte Stümpel eine gute Chance, doch Kašlík zielte sofort genau und traf zum 2:0. Die Tschechen hatten dann weitere Möglichkeiten, doch nach einer weiteren unsicheren Parade von Bednář hatte die tschechische Abwehr einiges zu tun, um den Puck nach Schüssen von Stümpel und Nemec in Sicherheit zu bringen. Am Ende des ersten Drittels hatte Kašlík noch eine Chance, aber er zielte nur auf den Torhüter und Szturc rammte auf der Gegenseite den Pfosten.

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Auch nach der Pause kamen die Tschechen besser ins Spiel, verbrachten mehr Zeit in der Angriffszone und nutzten den Vorteil in der 23. Minute. Nach kurzem Druck vor Latkóczy erreichte der Puck den einsamen Ryšavý und der senkte ihn. Dann kam die Chance von Mykluch, der eine Riesenchance hatte, aber das Bein des fallenden Kašlík traf. Sofort funktionierte auch Demekas schneller Konter mit dem geschwächten Sýkor nicht. Die tschechischen Eishockeyspieler hatten einen immer deutlicheren Schussvorteil, aber Špaček traf nur den Beton des slowakischen Torhüters. Der Ausgleich gelang in der 34. Minute, als sich nach der Aktion von Myšák und dank der anschließenden Betonung vor dem Tor Gut durchsetzte. In der 35. Minute hätte es zu einem weiteren Situationswechsel kommen können, doch Myklucha nutzte einen Fehler der tschechischen Abwehr nicht aus. Der Puck traf drei Minuten später auf Šapovaliv, und der tschechische Stürmer drehte den Spielstand um.

Auch in der dritten Periode war die Dominanz der Tschechen deutlich. Viel Raum für Offensivaktionen hatte der slowakische Youngster zunächst nicht, der Gegner hatte das Spiel im Griff. Nach einem unnötigen Puckverlust in der 48. Minute kam Myšák an den Puck und schoss zum vierten Mal an Latkóczy vorbei. Hamara verwertete die nächste Chance nicht und Ryšavý erzielte ein weiteres Tor. Schon vorher traf Myklucha nur bei einer Riesenchance auf die Beschützer von Bednář. In der 54. Minute nutzte Petrovicky ein Fünf-gegen-Drei-Powerplay und nahm den Slowaken dieses Tor ab. Kašlík nutzte ein weiteres Powerplay, aber die Lösung kam, als Szturc über den Flügel entkam, Bakala austrickste und mit einer Rückhand entschied.

Stimmen nach dem Spiel

Roman Faith, Stürmer SR 20: „Es war eine gute Mannschaftsleistung, aber am Ende des dritten Drittels haben wir keinen Spieler bewacht, das kann uns in diesem Forum in dieser Phase des Spiels nicht passieren. Wir haben ein schreckliches zweites Drittel gespielt. Das haben wir Kanada, die beste Mannschaft des Turniers, und wir müssen die ersten fünf Minuten im ersten Drittel und die letzten zehn Minuten im dritten spielen. Wenn nicht, wird es sehr schlecht laufen.”

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