Wolfgang Petersen, Regisseur von „Die unendliche Geschichte“ oder „Submarine“, ist tot

Der deutsche Filmregisseur Wolfgang Petersen ist im Alter von 81 Jahren in Los Angeles an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Als einer der wenigen deutschen Filmemacher konnte er sich in Hollywood etablieren.

Er drehte Actionfilme wie The Perfect Storm (2000) oder The Deadly Epidemic (1995), aber auch den kultigen und abenteuerlichen The Neverending Story (1984). Die dpa hat heute über seinen Tod berichtet.

Der gebürtige Emden an der Nordseeküste absolvierte das renommierte Hamburger Gymnasium, studierte später Theaterwissenschaft und absolvierte schließlich die Berliner Film- und Fernsehakademie. Er begann als Schauspieler und Regieassistent in Hamburg, nach der Schule fing er an, sich selbst zu filmen.

Er stand bei den Dreharbeiten zu mehreren Folgen der Krimiserie Scene of the Crime hinter der Kamera und machte mit dem ersten Spielfilm One of Us (1974) auf sich aufmerksam.

International bekannt wurde er durch den Spielfilm Submarine von 1981, der das schwierige Schicksal von Soldaten während der U-Boot-Schlachten des Zweiten Weltkriegs thematisiert. Nach Hollywood kam er vor allem durch den Erfolg von The Neverending Story (1984), einer deutsch-amerikanischen Koproduktion.

Er war damals in Hollywood als Experte für Actionfilme bekannt. In den 1990er Jahren drehte er beispielsweise die Thriller With the Risk of Life (1993) und Air Force One (1997). 2004 besetzte er die gesamte Konstellation der Hollywood-Stars im Historienfilm Troy (2004). Von der Regie verabschiedete er sich vor sechs Jahren mit der deutschen Krimikomödie Jak napálit banka (2016).

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