Xpert Ultra-Bluttest bei schwerer HIV-assoziierter Tuberkulose zum Nachweis und zur Messung einer Mycobacterium tuberculosis-Blutstrominfektion: eine Kohortenstudie zu Diagnostik und Krankheitsbiomarkern

Forschung im Kontext

Beweise vor dieser Studie

Um Forschungsstudien zu identifizieren, die über die Verwendung der Nukleinsäureamplifikationstechnologie (NAAT) bei peripherem Blut als Tuberkulosediagnostik berichten, haben wir PubMed und Scopus ohne Sprachbeschränkung vom Beginn der Datenbank bis zum 12. Dezember 2020 unter Verwendung der Begriffe „Tuberkulose“ UND („Blut “ ODER „Mycobacter*ämie“ ODER „Blutstrominfektion“ ODER „Bakteri*ämie“ ODER „Bazillenämie“) UND („NAAT“ ODER „PCR“ ODER „Xpert“) UND „Diagnose“ (vollständige systematische Überprüfung und Meta -Analyse ein Anhang 3 [pp 17–33]). Seit den 1990er Jahren wurde über Dutzende von Anwendungen von NAAT auf Blut zur Diagnose von Tuberkulose berichtet, mit extremen Schwankungen in der gemeldeten Sensitivität (0–100 %, 90 % Vorhersageintervall 9–97 %), die nicht erkennbar mit plausiblen biologischen Kovariaten wie Krankheitsmaßen zusammenhängen Spektrum oder Schweregrad (z. B. HIV-Status, Patientensituation, Prävalenz der Prävalenz einer TB-Blutkultur-positiven Erkrankung) oder technische Kovariaten (Blutvolumen und Blutvorbehandlungsmethoden). Die meisten Studien verwendeten hausinterne PCR-Protokolle und werden schlecht mit einem hohen Bias-Risiko berichtet. Vielversprechende Ergebnisse in kleineren Studien wurden nicht in größeren Studien oder Studien mit geringem Bias-Risiko oder in Studien mit skalierbaren, kommerziell erhältlichen PCR-Plattformen repliziert.

Um Studien zu identifizieren, die über die Messung der Bazillenlast im Blut berichten und sie mit Patientenergebnissen oder Host-Response-Variablen in Beziehung setzen, haben wir PubMed ohne Sprachbeschränkung vom Beginn der Datenbank bis zum 20. September 2021 unter Verwendung der Begriffe „Tuberkulose“ UND („Mycobacter*emia“ ODER „Blutstrominfektion“ ODER „Bakter*ämie“ ODER „Bazillenämie“ ODER „Sepsis“ ODER „Sepsis*ämie“). Wir fanden eine Metaanalyse zu individuellen Patientendaten, die systematisch Studien überprüfte, in denen Menschen mit HIV rekrutiert und mykobakterielle Blutkulturen durchgeführt wurden, und die Metaanalyse berichtete darüber Mycobacterium tuberculosis Blutstrominfektionen waren mit einer adjustierten Hazard Ratio von 2,5 (95 % KI 2,1–3,1) für den 30-Tage-Tod bei Patienten mit HIV-assoziierter Tuberkulose assoziiert. Wir fanden eine Studie, die direkt quantifizierte M Tuberkulose Blutstrominfektion bei neun Patienten unter Verwendung der Zählung der koloniebildenden Einheiten, wobei eine statistisch nicht signifikante negative Korrelation mit der CD4-Zahl und kein Zusammenhang mit der Mortalität festgestellt wurde. Bemerkenswert ist, dass die Bazillenlast im Blut oder im gesamten Körper in mehreren Studien als potenziell wichtige, aber nicht gemessene Variable diskutiert wurde und von Tuberkulose-Pathologen, die in der Ära vor antimikrobiellen Mitteln arbeiteten, als Schlüsseldeterminante für postprimäre Tuberkulose angesehen wird.

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Mehrwert dieser Studie

Mehrere kleine Studien mit hauseigenen PCR-Methoden deuten darauf hin, dass eine schnelle Diagnose von Tuberkulose mit NAAT an Blutproben von Patienten möglich sein könnte. Mit einer einfachen neuartigen Lyse- und Waschmethode für rote Blutkörperchen zeigen wir, dass die von der WHO empfohlene Xpert MTB/RIF-Plattform zur Diagnose verwendet werden kann M Tuberkulose Blutstrominfektion bei Krankenhauspatienten mit HIV-assoziierter Tuberkulose. Da die Methode einfach ist und die Xpert MTB/RIF-Technologie weit verbreitet ist, können unsere Ergebnisse in zahlreichen Umgebungen mit hoher Belastung operationalisiert werden. Unsere Ergebnisse weisen auch darauf hin, welche Patienten Kliniker für Xpert-Ultra-Bluttests in Betracht ziehen sollten: diejenigen, die zu unwohl sind, um Sputum oder Urin zu produzieren, oder solche mit Sepsis oder erhöhtem venösem Laktat.

Außerdem ermöglicht dieses Verfahren die Messung der Bazillenlast im Blut unter Verwendung von Zyklusschwellenwerten, was wiederum zusätzliche prognostische Informationen im Vergleich zu anderen Markern der Bazillenausbreitung liefert. Verbreitungsmarker wurden in früheren Studien mit der Prognose bei Tuberkulose-Infektionen in Verbindung gebracht, und es wird allgemein angenommen, dass die Bakterienlast eine Schlüsseldeterminante des klinischen Phänotyps ist, sowohl speziell bei Tuberkulose-Infektionen als auch in der Sepsis-Literatur im Allgemeinen. Da unsere Methode neben dem Nachweis eine systematische Quantifizierung der Tuberkulose-Ausbreitung ermöglicht, konnten wir einen Dosis-Wirkungs-Zusammenhang zwischen Blutkeimbelastung und klinischem Phänotyp zeigen. Dies gibt einen direkten Beweis für einen kausalen Zusammenhang zwischen Bazillenbelastung und Wirtsreaktion.

Implikationen aller verfügbaren Beweise

Frühere Berichte, dass NAAT auf Blut angewendet werden kann, um Tuberkulose zu diagnostizieren, wurden nun in einer großen Studie repliziert, wobei ein Protokoll verwendet wurde, das in routinemäßigen klinischen Labors erhältlich ist. Quantifizierung von M Tuberkulose Blutstrominfektionen mit Blood Xpert-Ultra könnten als Krankheitsbiomarker wertvoll sein.

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