Zieht den Appell – NRK Norwegen – Übersicht über Nachrichten aus verschiedenen Teilen des Landes

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Zwei Tage vor Beginn des anstehenden Urteilsverfahrens in dem Fall gibt Bertheussen auf ihrem eigenen Facebook-Profil bekannt, dass sie die Berufung zurückgezogen habe.

– Es macht keinen Sinn, in einem Prozess zu stehen, bei dem es nur um die Bestrafung für etwas geht, was ich nicht getan habe. Also nehme ich die Strafe, schreibt Bertheussen.

Am 15. Januar wurde Laila Bertheussen vom Bezirksgericht Oslo wegen Angriffs auf die Demokratie zu einem Jahr und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Hintergrund war, dass das Gericht sie des Versands von Drohbriefen an sich selbst und ihren Mitbewohner, den ehemaligen Justizminister Tor Mikkel Wara, für schuldig befunden hat. Sie wurde auch wegen Hörverlust in ihrem eigenen Auto und zu Hause verurteilt.

In dem Facebook-Post weist Bertheussen darauf hin, dass die Berufung in der Schuldfrage abgelehnt wurde. Das wurde im Juni klar, aber die Entscheidung wurde angefochten. Anfang November wurde klar, dass Bertheussen nicht aufrechterhalten wurde.

Verteidiger John Christian Elden schreibt, er treffe Bertheussens Entscheidung, die Berufung “zur Information” zurückzuziehen.

Foto: Terje Pedersen / NTB

Bertheussens Verteidiger John Christian sagt, er habe die Nachricht über die jüngste Wendung in dem Fall über die sozialen Medien erhalten.

“Ich lese es auf Facebook und treffe ihre Entscheidung zur Information, gleichzeitig verspricht sie denen eine Belohnung, die Tipps haben, die dazu führen, dass der richtige Täter gefasst wird”, schreibt Elden in einer SMS.

Elden bestätigt auch, dass es nun keinen der Berufungsverfahren geben wird, die am Donnerstag beginnen sollen.

Verspricht Kopfgeld für Tipps

Laila Bertheussen hat immer behauptet, dass hinter den Drohungen und Vandalismus, für die sie verurteilt wurde, andere stecken. Die Drohungen richteten sich unter anderem gegen ihren Mitbewohner, den ehemaligen Justizminister Tor Mikkel Wara.

In dem am Dienstagnachmittag veröffentlichten Post schreibt Bertheussen, sie verspreche ein Kopfgeld von 100.000 Kronen für “Tipps, die zur Klärung eines oder mehrerer der Vorfälle führen, für die ich verurteilt wurde”.

Die 56-Jährige schreibt auch, dass das Kopfgeld versprochen wird, wenn jemand einen oder mehrere der Vorfälle gesteht, “solange es zur Klärung führt”, gleichzeitig wirft sie dem Polizeisicherheitsdienst vor, “Tunnelblick” gehabt zu haben ” im Falle.

Bertheussen hat auch das Hintergrundbild seines Profils geändert. In großen roten Lettern steht jetzt “Murder of Justice”.

– Nicht orientiert

Im Juni entschied das Oberlandesgericht Borgarting, dass die Berufung gegen die Schuldfrage, die Rechtsanwendung und die Fallbearbeitung nicht eingereicht, dh nicht bearbeitet werden soll.

Die Berufung gegen das Urteil wurde an eine Berufungsverhandlung vor dem Berufungsgericht verwiesen. Der Oberste Gerichtshof wies daraufhin die Berufung von Bertheussen auf eine vollständige neue Verhandlung des Falls vor dem Berufungsgericht zurück.

Das Berufungsverfahren gegen die Verurteilung sollte am Donnerstag und Freitag dieser Woche vor das Berufungsgericht Borgarting gehen.

– Die Staatsanwaltschaft ist nicht informiert wird darüber nicht informiert. Wir werden mit einer Stellungnahme zurückkommen, wenn wir die Lage kennen, sagt Staatsanwalt Frederik Ranke dem NRK.

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