Zwei neue Personen wurden nach der Schießerei in Oslo festgenommen und angeklagt – NRK Oslo und Viken – Lokale Nachrichten, Fernsehen und Radio

| |

Den beiden wird Beihilfe zur Schießerei vorgeworfen Die Rosenkrantz-Straße am Abend vor der Pride-Parade sollte in Oslo stattfinden.

Der 30-Jährige, der norwegischer Staatsbürger ist, wurde zuvor wegen illegaler Aufbewahrung der MP40-Maschinenpistole verurteilt.

Es ist dieselbe Waffe Zaniar Matapour, der während der Massenerschießung verwendet wurde.

Eine solche Waffe soll Matapour bei der Massenerschießung im Juni eingesetzt haben. Der Angeklagte in den Dreißigern ist bereits wegen des Besitzes einer solchen Waffe vorbestraft. Dieses Foto ist ein Illustrationsfoto, nicht die von Matapour verwendete Waffe.

Foto: MUSEUM WESTE / BJØRN WEST MUSEUM

Der Mann in den Vierzigern ist der Polizei auch von früher bekannt. Der Mann hat die somalische Staatsbürgerschaft.

Formell werden die beiden Männer wegen Mitschuld an einem Terrorakt angeklagt, sagt Polizeianwalt Børge Enoksen gegenüber NRK.

Beide Festnahmen verliefen ohne Drama.

Erkennt keine Komplizenschaft an

Der Mann in den Vierzigern wird heute oder morgen in Untersuchungshaft genommen. Victoria Holmen wird zu seiner Verteidigerin ernannt.

Viktoria Holmen

Anwältin Victoria Holmen verteidigt den Angeklagten in den Vierzigern.

Foto: NRK/NRK

– Er verstehe den Vorwurf nicht, schreibt Holmen in einer SMS an NRK.

Øyvind Bratlien verteidigt den Angeklagten in den Dreißigern.

– Ich habe ihn letzte Nacht in der Haftanstalt besucht. Mein Mandant erkennt keine Mitschuld an dem Vorfall in Oslo am 25. Juni an.

Børge Enoksen bestätigt dies gegenüber NRK.

pk-politi-230922-4

Polizeianwalt Børge Enoksen.

Foto: Thomas Hagajore Fosse / Thomas Hagajore Fosse

– Sie bekennen sich nicht schuldig. Auch der Mann in den Dreißigern willigt in die Haft ein. Der Mann in den Vierzigern wird morgen in Untersuchungshaft genommen.

Beziehung zwischen den Angeklagten

Der 43-jährige Zaniar Matapour wurde am selben Abend wegen der Massenerschießung festgenommen. Er hat sich bisher geweigert, sich bei der Polizei zu erklären.

Matapour wurde zwangsweise in das Haukeland University Hospital eingeliefert

Die gerichtliche Observation soll klären, ob eine beschuldigte Person einen der psychischen Zustände aufweist, die Straf- und/oder Haftfreiheit bedingen, dh ob die beschuldigte Person kriminell zurechnungsfähig ist.

” data-term=”gerichtliche Beobachtung”>gerichtliche Beobachtung .

Vor dem Wochenende wurde auch der bekannte Islamist Arfan Bhatti wegen Mittäterschaft angeklagt.

Enoksen sagt, es gebe eine Beziehung zwischen den vier Angeklagten in dem Fall, die aber derzeit nicht weiter kommentiert werden könne.

Zaniar Matapour - das Bild stammt von einer Überwachungskamera in einem Restaurant in Oslo.  Matapour trägt ein blaues T-Shirt und einen schwarzen Hut.  Er hat einen grauen Bart.  Um ihn herum stehen Holztische und dunkle Ledersessel.  Er schaut nach rechts aus dem Bild heraus.

Der 43-jährige Zaniar Matapour wird wegen der Schießerei in Oslo am 25. Juni angeklagt. Er hat sich bisher geweigert, sich bei der Polizei zu erklären.

Foto: die Polizei

Vorherige Waffenverurteilung

Der jüngere der beiden Angeklagten ist der Polizei und dem PST bestens bekannt.

Er ist Mitte 30 und hat ein kleines Lieferwagenunternehmen geführt. Er ist jetzt mit einem Transportunternehmen verbunden.

Am Montag wurde die Polizei vor seinem Haus beobachtet.

Polizeiauto am Wohnort des Angeklagten in den Dreißigern

Am Montagmorgen stand die Polizei vor dem Haus des beschuldigten Mannes in den Dreißigern.

Foto: Olav Døvik / NRK

Vor den Feierlichkeiten zum 17. Mai 2017 wurde der Mann festgenommen und wegen schweren illegalen Waffenbesitzes angeklagt.

Außerdem fand die Polizei Munition, Magazine und drei Pistolen.

Am Tag nach der Festnahme des Mannes war auch bekannt, dass die Polizei Arfan Bhatti verdächtigte, in den Fall verwickelt zu sein.

Der Mann gestand den Besitz und wurde zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt.

PST interessiert sich für den 30-Jährigen

Der Angeklagte in den Dreißigern wird auch in einem Urteil erwähnt, in dem das Umfeld um Arfan Bhatti und die islamistische Ummah des Propheten erwähnt wird.

Das Urteil betrifft einen 17-Jährigen, der war mit einem bombenähnlichen Gegenstand festgenommen in Grönland im April 2017.

Arfan Bhati

Arfan Bhatti ist ein Islamist, der der Anführer der Organisation Ummah des Propheten war.

Ein Zeuge in dem Fall sagte dem Gericht, er habe dem 17-Jährigen im Monat zuvor die Telefonnummer des Lieferwagenfahrers mitgeteilt. Dem Zeugen zufolge sollte es dem 17-Jährigen helfen, einen Job zu finden.

NRK weiß, dass PST und der Osloer Polizeibezirk im Zusammenhang mit der Schießerei in Oslo seit langem an dem Fahrer des Lieferwagens interessiert sind.

Nun wird der Mann im Terrorfall angeklagt.

Die Polizei ist vor Ort außerhalb von London und Per in Hjørnet

Vier Männer wurden nun im Zusammenhang mit der Massenerschießung im Zentrum von Oslo am 25. Juni 2022 angeklagt.

Foto: Camilla Svennæs ​​​​Bergland

Bhatti noch auf freiem Fuß

Arfan Bhatti ist seit Mai in Pakistan und wird nun international gesucht. Die Polizei geht davon aus, dass Bhatti noch im Land ist.

– Wir hatten keinen Kontakt mit Bhatti, aber mit seinem Verteidiger Svein Holden.

Das sagt der Polizeianwalt Børge Enoksen zu NRK.

Die Polizei schrieb am Montagmorgen in der Pressemitteilung, sie habe Beamte in Pakistan eingesetzt.

– Damit soll eine bestmögliche Zusammenarbeit mit den pakistanischen Behörden sichergestellt werden.

Die Polizei geht davon aus, dass die gerichtlichen Verfahren in Pakistan einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Sie glauben, es sei daher schwierig zu sagen, wann Bhatti festgenommen werden könnte.

Zufrieden mit der Entwicklung

Der Angriff am 25. Juni ereignete sich in der Nacht, bevor die Pride in Oslo stattfinden sollte. PST und die Polizei denke, dass queere Menschen das Ziel waren für den Angriff.

Inge Alexander Gjestvang, Leiterin von Fri – Verein für Geschlechter- und Sexualitätsvielfalt, freut sich über eine konkrete Entwicklung in dem Fall.

Inge Alexander Gjestvang, Leiterin des Vereins FRI.  Er steht in einem beigen Hemd vor einer Holzwand, mit einem FRI-Logo in einem Regenbogenmuster auf dem Hemd.  Er hat einen Bart und dunkelblonde Haare.  Mit nüchternem Gesichtsausdruck blickt er in die Kamera.

Inge Alexander Gjestvang ist Vorsitzende von Fri – dem Verein für Geschlechter- und Sexualitätsvielfalt.

Foto: Bård Nafstad / NRK

Gjestvang sagt, dass es bei der Entwicklung in der Sache für die queere Umgebung um Sicherheit geht.

– Ich weiß, dass die Polizei diesen Ermittlungen eine ziemlich hohe Priorität eingeräumt hat, und freue mich zu sehen, dass es jetzt eine sehr konkrete Entwicklung gibt.

Er spricht auch darüber, wie sich der Angriff auf die queere Community ausgewirkt hat.

– Aber einen so brutalen Angriff in unserer Zeit zu sehen, macht uns etwas aus. Viele sagen, sie seien unsicher, ob sie im öffentlichen Raum offen und sichtbar sein können. Es ist noch ein langer Weg nach einem so großen Rückschlag wie der Terror, aber wir hoffen, dass wir dorthin zurückkehren können.

Previous

VIDEO aus dem Krieg: Erste Aufnahmen von der Zerstörung von Booten mit ukrainischen Fallschirmjägern im Dnjepr

Der geplante Solarpark Palmerston North kann 5000 Haushalte mit Strom versorgen

Next

Leave a Comment

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.