Zweieinhalb Jahre Jugendstrafe nach Angriffen auf Jungen

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DDer 15-jährige Junge aus Leimen in Baden-Württemberg wird den Pfingstmontag in diesem Jahr nie vergessen. Er radelte auf einer unbefestigten Straße in der Nähe der Probsterwaldsiedlung in Leimen bei Heidelberg, als die Kampfhunde Coco und Poyraz ihn vom Fahrrad rissen und schwer verletzten. Die Hunde haben das Gesicht, den Hals und die Hüfte des Jungen gebissen. Sie zerrissen seine Ohrmuscheln und bissen ihm auch einen Teil der Nasenspitze ab. Die Hunde beißen die Muskeln des Unterarms vollständig. Am Halsübergang am Schädel verursachten die Hunde "lebensbedrohliche Furchen" auf der Kochfläche. Der Gerichtsmediziner fand später Verletzungen, die typisch für das "Beutefangverhalten" von Kampfhunden waren. Der Radfahrer überlebte wahrscheinlich nur, weil er seinen Hals mit seinem Unterarm schützen konnte und weil sein Kreislauf stabil blieb.

Rüdiger Soldt

Der aggressive Angriff von American Staffordshire Terrier war kein Unfall – die Hunde hatten sich nicht gegen den Willen ihres Besitzers von der Leine gezogen. Der Grund für den Angriff war der Befehl des damals 16-jährigen Berke C., der die Hunde von seinem 22-jährigen Bruder Berkant C ausgeliehen hatte. Er war mit seinem Opfer, dem Radfahrer, befreundet und wusste, dass er hatte Angst vor Hunden. Er ließ die Hunde oft "zum Spaß" auf andere Leute springen, um sie zu erschrecken. Der Spaß endete fast am Pfingstmontag. "Berührung" und "Angriff" rief er den Kampfhunden zu, die er illegal ohne Leine und Maulkorb durchgeführt hatte, begleitet von seinem Freund Marvin B.

Das Amtsgericht Heidelberg verurteilte die beiden Angeklagten zu Haftstrafen: Der Hauptangeklagte Berke C. wurde wegen schwerer Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung zu zweieinhalb Jahren und sechs Monaten Jugendstrafe ohne Bewährung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte dreieinhalb Jahre, die Verteidigung zwei Jahre um Bewährung gebeten. Die Richter argumentierten, dass der Angeklagte die Hunde wegen einer "nichtigen Bemerkung" auf sein Opfer gelegt habe; Der Bildungsbedarf ist hoch. Daher war eine Bewährungsstrafe nicht möglich. Die Kammer verurteilte den älteren Bruder Berkant C. und den 22-jährigen Marvin B., der einen der Hunde freigelassen hatte, zu einer einjährigen Bewährungsstrafe. Berkant C. war lange vor dem Verbrechen von der Polizei vor der Gefährlichkeit der Hunde gewarnt worden. Die Brüder stammen aus einer türkischen Familie. (Aktenzeichen 3 KLs 351 Js 1439/19 Jug.)

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